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Das Produkt einer langen Reise

Lange Zeit vor der Idee, ALÁLA ins Leben zu rufen, hatte ich mich bereits mit dem Begriff Konsum und der Art und Weise, wie er stattfindet, beschäftigt. Aus dem starken Bedürfnis heraus, ein bewussteres Leben führen zu wollen, habe ich so nicht nur die Art mich zu ernähren verändert, sondern bin auch von konventioneller Kosmetik auf Naturkosmetik umgestiegen.

Der eigentliche Schritt, mich von Plastikflaschen voller industriell gefertigtem Shampoo und Duschgel zu verabschieden, passierte aber erst im Jahr 2016. Ich bereitete mich auf eine bevorstehende Reise mit dem Auto gegen Osten vor, bei der ich mein ganzes Hab und Gut auf das Minimum reduzieren sollte. Damals hatte ich bereits während ein paar Monaten die Haarseifen einer Seifensiederin in Gebrauch und war überzeugt: Die Seife kommt mit ins Gepäck!

Nach ein paar Monaten und einigen tausend Kilometern Strasse war ich schliesslich im Nahen Osten angekommen. Von den zwei Stück Seifen, die ich vor der Abfahrt eingepackt hatte, war nur noch wenig übrig. Für mich war klar, dass ich kein Flüssigshampoo mehr wollte, gleichzeitig aber auch nicht bloss vom einen Konsumgut auf das andere umsteigen. Ich wollte unabhängig vom Angebot des Markts sein.

Es musste also etwas eigenes her! Ich wollte ganz genau mitbestimmen können, was ich an meine Haut und Haare lasse. Und so habe ich angefangen, auf der Rückfahrt vom Iran nach Basel alles über den Ursprung, die Zusammensetzung und die Herstellung von Naturseife zu lernen.

Von den Wüsten im Osten zu den Tropen im Westen

Zum Zeitpunkt meiner Ankunft in Basel hatte bereits ein neues Jahr begonnen; es war Februar 2017 und das Thermometer zeigte minus 15 Grad Celsius. Doch die eisigen Temperaturen konnten mich nicht von meinem Vorhaben abbringen und so brodelte es schon bald in meiner Küche: Meine ersten eigenen Seifen nahmen Gestalt an.

Wenige Wochen später habe ich meinen Rucksack damit bepackt und bin gegen Westen gezogen, diesmal nach Brasilien. Dort angekommen habe ich erkannt, dass ich mit meiner Idee, ein einfacheres, selbstbestimmteres Leben zu führen keinesfalls allein war. So erlebte ich, wie das Benützen von Stückseife für Körper, Haare, Küche und Wäsche dort etwas ganz Normales, Alltägliches ist und wurde noch mehr darin bestärkt, diesen Weg ebenfalls zu gehen. Meine Vision wurde konkreter und so passierte es, dass sie in den Tiefen der brasilianischen Tropen einen Namen bekam: A L Á L A.

Im Sommer des gleichen Jahres kehrte ich zurück nach Basel und begann, meine Ideen in Konkretes zu verwandeln. Schliesslich war es bereits einige Monate später im Frühjahr 2018 soweit; die ersten ALÁLA Naturseifen fanden ihre Anwender*innen…